Mittwoch, 24. Mai 2017

Die Vielseitige aus dem Osten - Fünf Fragen an Gislinde Schwarz

von Tina Stadlmayer


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen.

Sie ist Teil eines eingespielten Teams - Gislinde Schwarz.  / Foto: Christian Muhrbeck


Ich habe Gislinde Schwarz Ende der 90er Jahre bei einem Treffen der Regionalgruppe Berlin des jb kennen gelernt. Als West-Frau mit wenig Ahnung vom Osten fand ich es unglaublich spannend, was sie über ihre Arbeit als Journalistin in der DDR erzählte. Zum Abschied gab sie mir damals die Hand. Und ich schämte mich ein wenig, weil wir Wessis so schlechte Manieren hatten und uns niemals die Hand gaben.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Die feministische Filmlöwin - Fünf Fragen an Sophie Rieger

von Angelika Knop


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 


Die Journalistin und Jurorin Sophie Rieger kritisiert Sexismus und Stereotype in Kino und TV / Foto: privat

Sophie Rieger ergreift gerne die Initiative. Sie schickte mir eine Mail, um dem Watch-Salon die Filmlöwin vorzustellen, und den Newsletter ihres feministischen Magazins. Mich beeindruckte der konsequente Blick durch die Genderbrille auf Kino und TV, der große Sachverstand, die gründliche Recherche und die attraktive Aufmachung. Als ich mit Sophie telefonierte, spürte ich die Energie, mit der sie ihr Projekt betreibt. Sie zieht ihr Ding durch, weil sie keine faulen Kompromisse eingehen möchte, sucht aber den Austausch mit Gleichgesinnten.

Freitag, 12. Mai 2017

Acht gute Gründe zur re:publica zu gehen

von Mareice Kaiser, Magdalena Köster und Christine Olderdissen


Miriam Meckel beim Vortrag über beängstigende Cyberforschung am Gehirn / Foto: Christine Olderdissen

Wenn NetzaktivistInnen, Nerds und Medienschaffende mit Hang zum Digitalen zusammentreffen, dann ist in Berlin re:publica. Drei Tage, 800 Sessions, 9000 Teilnehmende. Anders als die Jahre davor steigt gefühlt das Durchschnittsalter. Unter die vielen jungen Leute mischen sich inzwischen Menschen im Alter 50+. Das Internet ist für alle da.

An der #rp17 haben auch drei Salonistas teilgenommen: Magdalena Köster, immer mit einem wachen Auge für netzpolitische Entwicklungen, Mareice Kaiser, die zwei Jahre zuvor, bei der re:publica15 selbst eine Session gehalten hat, und Christine Olderdissen, die sich als Überraschungsgast auf der Bühne des Digitalen Quartetts wiederfand. Wir drei haben gute Gründe, den Besuch der nächsten re:publica zu empfehlen:

Mittwoch, 10. Mai 2017

Die interkulturell Kompetente - Fünf Fragen an Kerstin Kilanowski

von Luise Loges


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 


Kerstin Kilanowski in Ghana. Als Journalistin und Medientrainerin hat sie über 40 Länder besucht. / Foto: privat


Sie macht sich stark für freie und kritische Presse, und für Gleichberechtigung in der Welt, besonders in Afrika und dem Vorderen Orient. Kerstin Kilanowskis Engagement für Journalisten und vor allem Journalistinnen in anderen Ländern hat mich schon als jb-Neumitglied beeindruckt - kennengelernt haben wir uns durch das gemeinsame Engagement in der AG Brave. Menschenrechte, Entwicklungszusammenarbeit, Empowerment von Frauen und ethnischen Minderheiten sind ihre Themen als Print- und Radiojournalistin. Seit 2012 bietet sie außerdem Kurse für interkulturelle Kommunikation an. Da stellt sich mir direkt die Frage:

Mittwoch, 3. Mai 2017

Die historisch bewanderte Autorin – Fünf Fragen an Maren Gottschalk

von Eva Hehemann


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 

Für ihre Biographien recherchiert sie sehr genau: Maren Gottschalk / Foto: Sandy Craus/fotografieonair


Nicht alle Autor*innen können auch gut vorlesen. Maren Gottschalk aber hat dafür ein ausgesprochenes Talent, wie gerade am Welttag des Buches zu erleben war, als sie ihr neues Köln-Buch vorgestellt hat. 1962 in Leverkusen geboren, ist sie dort noch heute zuhause. Promoviert in Mittelalterlicher Geschichte, bearbeitet sie als Journalistin leidenschaftlich historische Themen, sei es in der WDR-Hörfunksendung ZeitZeichen, sei es in ihren Büchern. Immer mit einem besonderen Blick auf die Frauen, aber eben nicht nur. Die Vielschreiberin unterhält auf ihrer Homepage einen amüsanten Blog und wer ihr auf Facebook folgt, erlebt eine äußerst aktive Autorin, die durchaus mal mit dem Buchcover von "Jim Knopf und die Wilde 13" fragt: "Was war dein erstes wirklich wichtiges Buch?"

Mittwoch, 26. April 2017

Die medienkritische Beobachterin – Fünf Fragen an Sissi Pitzer

von Eva Hehemann


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 


"Mehr Frauen auf alle Podien!" fordert Medienredakteurin Sissi Pitzer / Foto: Eva Hehemann

Als Moderatorin bei Medientagungen und -seminaren (u.a. Medientage München, DJV Journalistentag, IFA, FES BayernForum) achtet Sissi Pitzer darauf, mehr Frauen auf die Podien zu holen. Beim BR Hörfunk ist sie zuständig für das MedienMagazin auf B5 aktuell, in der Redaktion Politik und Hintergrund. Sie war viele Jahre als freie Medienjournalistin tätig, erst für Print, später auch für Hörfunk. Dabei ist sie immer interessiert geblieben für neue Entwicklungen wie Online-Medien und Social Media. Wir sind beide begeisterte Twitter-Nutzerinnen und seit letztem Jahr auch beide Teil der Jury für den Courage-Preis des jb, für den wir Kolleginnen vorschlagen, die uns im Jahresverlauf aufgefallen sind. Die Jury-Arbeit schärft noch einmal den Blick auf die Medien und die hervorragende Arbeit, die Journalistinnen in allen Bereichen leisten.

Mittwoch, 19. April 2017

Die multimediale Preisträgerin – Fünf Fragen an Katharina Thoms

von Christine Olderdissen


Der Journalistinnenbund feiert sein 30jähriges Jubiläum, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 am Gründungsort Frankfurt. Bis dahin stellt der Watch-Salon mit der Interviewserie "Fünf Fragen" in lockerer Folge ganz unterschiedliche Kolleginnen des jb vor, um die Vielfalt unseres Bündnisses und der jeweiligen journalistischen Arbeit zu zeigen. 

"Journalistin des Jahres - Top 3 regional": Katharina Thoms hat Erfolg beim SWR. / Foto: Karl Stefan Röser


Als ich Katharina Thoms im SWR-Regionalstudio Tübingen ans Telefon bekomme, hat sie diesen schwäbischen Singsang drauf, den sich die „Neigschmeckten“ zulegen. Ich bin selbst sieben Jahre im Schwabenland aufgewachsen und kenne die Neigung, sich dem Sound der unnachahmlichen Mundart anzupassen. Nach dem Abi war mein Ziel Berlin. Katharina Thoms, 37, geboren und aufgewachsen in Oranienburg bei Berlin, ist den umgekehrten Weg gegangen. Sicher eine kluge Entscheidung, denn hier treten sich die Medienleute auf die Füße. Katharina Thoms aber hat nach Politik- und Geschichtsstudium und einem trimedialen Volontariat beim SWR ein weites Betätigungsfeld gefunden, als Reporterin für Hörfunk , Online und Fernsehen zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb.